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Prototypenkarte für den Musteraufbau

Die immer noch aktuelle PCI-Karte Prototypenkarte von Kolter Electronic bietet auf einem großen durchkontaktierten Lochrasterfeld von 87 x 37 Lötpunkten, abzüglich eines Bereichs von 46 x 21 Lötpunkten, der für den PCI-Dekoder benötigt wird, die Möglichkeit die verschiedensten Anwenderaufbauten schnell und leicht zu realisieren; zum Beispiel analoge Anwendungen wie AD/DA-Wandler (eine messkartentaugliche Spannungsversorgung mit ±15 V ist über einen separaten DC/DC Wandler auf der Karte verfügbar), TTL-I/O-Schaltungen oder allgemeine Interfaces. Sie ist besonders dort nützlich, wo es auf den schnellen Musteraufbau einer Messkarte oder eines Versuchsaufbaus ankommt. Die Prototypenkarte ist so konzipiert, dass der Kunde einen 16-bit Datenbus und eine Reihe von Portadressen zur Verfügung gestellt bekommt, über die er auf seine Peripherie mit etwa 90ns direkt zugreifen kann. Auf der Karte sind dazu bereits alle Bausteine vorhanden und vor-konfiguriert die den Datentransfer vom und zum PCI-Bus übernehmen und für das korrekte Timing sorgen. Der Anwender muss sich deshalb nicht um die relativ komplizierte Anbindung an den PCI-Bus kümmern und kann sich voll auf die eigentliche Anwendungsschaltung konzentrieren.

Bei der Entwicklung der Karte wurde durch den Einsatz des neuen KOLTER PCI-Bausteins, der um die TCB-Einheit erweitert wurde, berücksichtigt, dass für den Anwender ein 90 ns Chip-Select zur Verfügung steht, damit die Prototypenkarte für die „alte“ Logik nutzbar ist. Dieser PCI-Dekoder-Chip stellt die erforderlichen Signale wie den 8/16-bit Datenbus, IOWR, IORD und weitere Bussignale zur Verfügung.

Die Schaltung der Prototypenkarte besteht aus vier Einheiten: der PCI-Bus-Anpassung der Adreß-Decoder-Schaltung der DC/DC- Spannungsversorgung und den Stiftleisten die es ermöglichen die Daten, Steuersignale und Spannungen wahlfrei an den Schaltungsaufbau beziehungsweise an die gewünschten Anschlüsse der Sub-D-Buchsenleiste zu legen. Diese Sub-D Verbindung stellt die Verbindung zur Außenwelt dar, beispielsweise für den Aufbau eines Interfaces. Die Stifte werden dazu einfach mit Drahtbrücken oder Kabel, an denen sich für die Stifte passende Stecker befinden (mit dem Rastermaß 2,54 mm und für Stifte mit den Maßen 0,635 x 0,635 mm), beliebig verschaltet.

Zusätzlich steht ein digital-out Signal (DIGI1) zur Verfügung und kann auf dem Lochrasterfeld verarbeitet werden. Auf dem 37-poligen Anschlussstecker befinden sich neben dem digital-Output (parallel zur LED) die Signale GND und VCC. Optional kann ein separater Quarz zur Takterzeugung für die Anwendungsschaltung hinzugefügt werden.

Die Daten des GALs sind „offengelegt“. Dadurch ist der Anwender in der Lage gegebenenfalls die Chip-Selecet Signale nachträglich zu ändern oder sogar neue I/O-Signale zu generieren, wenn das zum Beispiel für spezielle Prozessoransteuerungen notwendig ist. Die entsprechenden Programmierwerkzeuge von Lattice kann man sich zum Teil kostenlos über das Internet beschaffen.

Eine reichhaltige Treiberausstattung ermöglicht die einfache Programmierung unter DOS, Windows-NT, Windows 95/98 oder Linux.

Technische Daten:

  • Digital-Output - TTL-Pegel (0/+5 Volt)
  • Betriebsarten - TTL-OUT, port-polling, programmgesteuert
  • PCI-Decoder - ispLSI 1032E, Lattice IC
  • Vendor-ID - KOLTER 0x1001
  • Product-ID - KOLTER 0x0017
  • Adressierung - var. PNP
  • Bus - 32/64 bit, PCI, 5 Volt
  • User-Interface - 8/16 bit
  • Anschlüsse - 37 pol. - Sub-D Buchse, Slotblechbuchsenleiste
  • Abmessungen - 95 x 215 mm Kartenmaße (ohne Halteblech)
  • Temperaturbereich - 0...70 C typ. Betriebszustand / Dauerbetrieb
  • Lagertemperatur - -20...+85 C



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