EMV-Messungen und PreCheck

Elektro-Magnetische Verträglichkeit
 

Profitieren Sie von unserer Erfahrung bei etlichen EMV-Abnahmeprüfungen

Unser Angebot steht: Keine Ungewissheit mehr bei der elektromagnetischen Verträglichkeit (kurz EMV). Wir unterstützen Sie beim PreCheck und, wenn gewünscht, auch später bei der Vollabnahme (Fa. STEEP® in Bonn). Sie können unsere kostengünstigen Dienste hier in Erftstadt (bei Köln)  für Ihr Projekt individuell einteilen, nur bestimmte vor-Prüfungen tätigen (z.B. Burst), oder entwicklungsbegleitende Untersuchungen zum festen Tarif mit uns gemeinsam durchführen. Testen Sie im Vorfeld Ihre Schaltung mit unterschiedlichen Prüfschärfegraden und härten Sie Ihr Produkt für die spätere Vollabnahme. Für unsere eigenen Produkte praktizieren wir diese Methode schon seit vielen Jahren und vermeiden damit mehrfache, sowie in der Regel kostenintensive Wiederholungsprüfungen.
 
Neben hochauflösenden Messmitteln rüsten wir stets unser EMV-Labor mit weiteren Prüfsystemen aus. Als erfahrener Entwickler und Hersteller von Störmessempfänger und speziellen EMV-Meßsonden, Breitband-Dipol-Antennen, EMV- und HF-Vorverstärker, sind wir in der Lage mit diesem Labor-Equipment entsprechende Tests und Simulationen (praktisch jederzeit) hausintern zu prüfen. So können wir in unserer geschirmten Prüfkammer Störfestigkeitsprüfungen (EM-Felder bis weit über 10 V/m) absolvieren, sowie neben 5 kV AC/DC HV-Isolation- und Schutzleiterprüfungen, normkonforme ESD-Prüfungen bis 16 kV, DC- Spannungsunterbruch sowie Über- und Unterspannungstests, (Dip/Drop und Micro Interruptions) und hochenergetische Blitz-Simulationen testen. Störfestigkeitsprüfungen (schnelle Transienten) können gem. EN 61000-4-4 normgerecht bis 4 kV (max. +/-4,4 kV) mit bis zu 1 MHz programmierbaren Bursts auf Netzleitungen, oder mittels kapazitätsarmer Koppelstrecke (nur 50 pF) auf alle Steuer- und Datenleitungen beaufschlagt werden.

Zur Bestimmung leitungsgebundener Störungen können ebenso Messungen gem. EN 55011 von 9 kHz bis 30 MHz (mittels Netznachbildung) und emittierende Störstrahlmessungen (Felder) von 80(20) MHz bis 1(6) GHz (mittels bikonischer Breitband- und LPDA-Antennen) geprüft werden. Neben den geforderten EMV-Standardprüfungen, welche von externen, zertifizierten und akkreditierten Dienstleistungsbetrieben, oder einer "Benannten Stelle" durchgeführt werden, sind wir in der Lage stichprobenartig und zu jeder Zeit, Baugruppen, Geräte, oder kleinere Gerätekombinationen bis zu einem Volumen von BxHxT:  50 x 50 x 45 cm über die in den Normen und Richtlinien verankerten Anforderungen hinaus zu prüfen. Mit dieser Methode lassen sich natürlich ebenso völlig andere (praxisbezogenere) Typprüfungen mit variierenden Prüfschärfegraden behandeln und die Wirkung diverser, elektromagnetischer Störeinflüsse auf den jeweiligen Anwendungsfall noch präziser untersuchen. Respektive ist in individuellen Fällen (optional) eine verschärfte Prüfung gem. DIN EN 61326-3-1 betreffend "FS" für sicherheitsbezogene Industrieanwendungen möglich.

Die EN 61000-4-6 Prüfung wird bei uns mit direkter HF-Kopplung (150 OHM Anpassung) auf den Leiter angewendet, oder über CDN gekoppelt. Mit nur wenigen Watt an Leistung lässt sich bereits 10 V bei 150 kHz ... 80 MHz (bzw. 10 kHz ... 230 MHz) am Prüfling erzielen. Neben der BCI-Kopplung sind weitere CDNs für USB, Ethernet LAN, M2/3 AC-Netz und für 1-Pol Klemme (wie Erdanschluss) vorhanden. Extrem starke HF-Feldstärken lassen sich fortan mit einem KLIR 100 Watt Amplifier im GSM900 Bereich mit bis zu 100 V/m, oder wahlweise von 790 MHz ...1020 MHz mit 10 V/m am Prüfling erzeugen. Ebenso lassen sich Härteprüfungen weit oberhalb der 3 Volt/m geforderten ENV-Norm (mit 200 Hz CW gepulst) absolvieren. Eine über den Prüfling positionierte, isotrope X-Y-Z-Feldsonde (Messbereich von 0.01 bis 8 GHz) gibt rückkoppelnd Auskunft über die dort vorhandene Feldstärke und ermöglicht u.a. eine exakte Feldkalibrierung der gesamten Messeinrichtung mittels Software wie rechnergestützter Korrekturtabellen. Jede Test-Frequenz wird bei uns noch einzeln 1 Sekunde lang geprüft (somit kein Multitone-, oder andere Schnellverfahren).

Wir selbst prüfen unsere Produkte nach den Fachgrundnormen EN 61000-6-2 + 61000-6-4. Die energiereiche Stoßspannung "SURGE" können wir von 200 Volt bis 4,4 kV mit 1.2/50 µs 2,2 kA 8/20 µs gem. EN 61000-4-5 (IEEE C62.41) pulsen, sowie Harmonics (gem. der Norm EN 61000-3-2) und Flicker (gem. EN 61000-3-3) an Geräten mit einphasigen Netzanschluss bis 10(16) Ampere prüfen. Eine Zusammenfassung, welche anzuwendende Norm eventuell für Ihr Gerät relevant ist, finden Sie unter:http://de.wikipedia.org/wiki/Elektro...

Die maßgeblichen DIN-Normen liegen uns vor. Da wir selbst keine magnetfeldrelevanten Bauteile verbauen, führen wir keine Prüfungen gem. DIN EN 55014, 61000-4-8 und EN 55015 durch. Betreffend EN 61000-4-11 prüfen wir nur DC bis max. 60 Volt (siehe: EN 61000-4-29). Neben EN 55011 können wir alternativ EN 55022-B testen. Störfestigkeitsprüfungen und Messungen nach EN 50121-3-2 (Bahntechnik) EN 50370 (Werkzeugmaschinen) oder GL 2003 VI Part 7 (Schiffe) bitte erst nach Absprache. Flicker und Harmonics sind gem. EN bzw. IEC 6100-3-2 und IEC 61000-3-3 möglich. Betreffend 10 Volt Kalibrierung (gem. EN 61000-4-6) nutzen wir zum Nachweis eigene Kalibriersoftware mit Korrekturtabellen, welche an einer künstlichen HF-Last für jeden Frequenzschritt aufgenommen wurde. Damit sind auch gleich alle Kabelverluste auskompensiert. Auf Grund der verlustarmen Kopplung sind noch hohe Reserven vorhanden, so dass Prüfungen bis 30 V möglich sind.

High End Spectrum-Analyzer 100 Hz ... 8 GHz
HF-Leistungsverstärker für Störfestigkeitsprüfungen
Rohde + Schwarz EMV Messempfänger 9 kHz ... 30 MHz und 20 MHz ... 1 GHz
EMI Spectrum, Dämpfungsmessung, VSWR, Filter wobbeln...

Für Messungen oberhalb 1 GHz nutzen wir eine spezielle LPDA-Antenne (jetzt bis 7 GHz), sowie einen empfindlichen EMC Spektrum-Analyzer (gem. CISPR, 100 Hz...8 GHz). Dieser bietet reichhaltige Analysemöglichkeiten für HF-Spannungen bis zu -145 dBm.

Anmerkung zum PreCheck:
Unsere Messempfänger dienen zur Durchführung von CISPR-basierten EMI-Messungen mit sehr hoher Genauigkeit (typ.< +/- 0.5 dB). Diese Geräte entsprechen voll der CISPR 16-1 Norm. Somit können EMV-Konformitätsprüfungen entsprechend jedem zivilen EMI Standard, einschließlich CISPR, EN, FCC, VCCI, VDE (und teilweise nach Mil und VG) durchgeführt werden. Da wir über sehr genaue Referenzquellen und Kalibratoren verfügen, können diese Messgeräte ggf. vor jeder Prüfung kontrolliert werden.

Erweiterte Störfestigkeitsprüfungen:
Für die Störstrahlung im Bereich 2.7...3.8 GHz verwenden wir einen 20 Watt Leistungsverstärker. In dieser Kombination können insbesonders Störfestigkeitsprüfungen und Untersuchungen hinsichtlich WiMax-Funkzellen, Flughafenradar, Nahbereichsradar, Richtfunk PMP, drahtlose Telefon-Ortsnetze, LTE-Navigation, div. SATCOM Militär Funk, sowie für mobile Funkdienste durchgeführt werden. Der neue Leistungsverstärker unterstützt zudem das DCS1800 Band, sodass wir nun auch Prüfungen betreffend D- und E-Netze im Mobilfunksektor abdecken können. Prüfungen für GSM, DECT, CT-2, WLAN 2.4 GHz, IMT-2000... Geräte können ebenso erfolgen. Die notwendigen HF-Feldstärken werden eingehalten, oder übertroffen. Neben CW können entsprechende Burst- und NF-Frequenzen in AM, FM und PM beliebig moduliert werden. Um den Prüfstress weiter zu steigern, können zusätzlich gelpulste CW Träger mit variierenden Frequenzen in AM, FM und PM kombiniert werden. Diese erweiterten Prüfungen sind jedoch (noch) keine Pflicht.

Ein weiterer Leistungsverstärker (120 Watt) liefert die nötigen Störpegel im Bereich 20(10) MHz bis 1 GHz, so dass recht hohe Feldstärken erzeugt werden können. Auch hier werden Korrekturtabellen angewendet, die am Prüfling Felder mit 10 V/m (oder nach Wunsch mehr) entstehen lassen. Somit sind Prüfungen gem. DIN EN 61326-3-1, betreffend sicherheitsbezogener Systeme und Geräte möglich (siehe FS Funktionale Sicherheit – Allgemeine industrielle Anwendungen). Durch den Einsatz von neuen, doppelt geschirmten Super-Low-Loss Koax-Kabel, können jetzt noch höhere Feldstärken erzeugt werden. Die geringe Kabeldämpfung ist gleichfalls bei Emissionsprüfungen mit EMC-Spectrumanalyzern von Vorteil, um noch sehr kleine Störspannungspegel im hohen GHz-Bereich zu messen.
Eine neue Antenne Typ. STLP 9149 (Hersteller Fa. Schwarzbeck) dient für EMV-Messungen von 650 MHz bis > 8 GHz, welche wir ebenso für Störfestigkeitsprüfungen gem. EN 61000-4-3 von 0.8 GHz bis 2.7 GHz nutzen. In Kombination mit dem neuen 4 GHz Leistungsverstärker sind somit Prüfungen (gestrahlte Felder) bis zu 3200 MHz mit min. 10 V/m möglich. Oberhalb von 3.2 GHz können noch Felder mit min. 3 V/m (ohne Verzerrung bzw. Sättigungseffekt) erzeugt werden.
STLP 9149 : Gestockte LPDA Breitband EMV-Antenne mit 10.3 dBi Gewinn.


Zusammenfassung
EMV-Vorprüfung (PreCheck) von Seriengeräten, oder Schaltungen im Entwicklungsstadium: 
Zum größten Teil auf normkonformen Prüfplätzen

Dienstleistung: Prüfen der Störfestigkeit, Einstrahlung (EN 61000-6-2)
• Entladung statischer Elektrizität, ESD - DIN EN 61000-6-1 nach EN 61000-4-2
• Prüfung mit schnellen Transienten, BURST - DIN EN 61000-4-4
• Prüfung mit energiereichen Transienten, SURGE - DIN EN 61000-4-5 (IEC 801-5)
• Spannungsschwankungen, DIPS - DIN EN 61000-4-29  (von 1 bis 60 Volt DC, max. 8 A)
• Störfestigkeit gestrahlt, 80 - 1000 MHz, 1 m Abstand - DIN EN 61000-4-3
• GSM 900 mit 217 Hz (o.a.) gepulste HF-Felder, 1/3/10/20 V/m - ENV 50204
• Hochfrequenz Gleichtaktstörungen auf Leitungen mit 3 oder 10 Volt - DIN EN 61000-4-6
• Direct Injection oder CDN, Prüfschärfe frequenzabhängig: 10 kHz ... 80 MHz (230 MHz)

Dienstleistung: Messen der Störemission, Aussendung (EN 61000-6-4)
• Funkstörspannungsmessung, geleitet - DIN EN 55011 oder nach EN 55022 (CISPR 22)
• Funkstörfeldstärke 20 - 1000 (6000) MHz - DIN EN 61326-1, EN 61000-6-4, EN 61000-6-3
• Oberschwingungsströme, Harmonics - DIN EN 61000-3-2
• Spannungsschwankungen, Flicker - DIN EN 61000-3-3

Weitere Dienstleistungen im Angebot:
• Störfestigkeitsprüfung HF-Felder von 0075 MHz ... 1000 MHz min. 3 V/m oder 10 V/m (z.T. > 300 V/m)
• Störfestigkeitsprüfung HF-Felder von 1000 MHz ... 4000 MHz min. 1 V/m oder 3 V/m (z.T. bis 20 V/m)
• Störfestigkeitsprüfung HF-Felder von 2700 MHz ... 3800 MHz min. 10 V/m (z.T. bis 50 V/m)
• Störfestigkeitsprüfung HF-Felder von 1400 MHz ... 1600 MHz min. 20 V/m (z.T. bis 100 V/m)
• Störfestigkeitsprüfung HF-Felder von 0900 MHz ... 1000 MHz min. 20 V/m (z.T. bis 100 V/m)
• Messen von Spectren, 100 Hz bis 18 GHz
• Lokale Störemissionsmessung an Platinen, entwicklungsbegleitend mittels H/E-Feld Sonden
• Schirmdämpfungsmessungen bis 100 dB (frequenzabhängig) 
• HF-Felder EMI QP Messungen bis 6 GHz mit CISPR-Bandbreiten 200 Hz, 9 kHz, 120 kHz, 1 MHz 
• Messung von Funkstörfeldstärken allgemein bis max. 8,3 GHz (auch andere Bandbreiten)
• Frequenzgangmessung (50 OHM) bei Filter und Verstärker, von 100 kHz bis 4 GHz
• Vector/Impedanz-Bestimmung bis 108 MHz, Bereiche von 10 OHM bis max. 100 kOHM 
• VSWR-Messung an 50 OHM-Netzen von 5 MHz bis 2.5 GHz (Richtschärfe > 40 dB)
• Messen von HF-Spannung (E-Feld) über isotrope 3D Feldsonde, 50 MHz bis 3.5 GHz, von 0.20 V/m bis 400 V/m
• Messen von HF-Spannung (E-Feld) über isotrope 3D Feldsonde, 10 MHz bis 8.5 GHz, von 0.05 V/m bis 20 V/m
• HF-Leistungsmessung von 10 MHz bis 8.5 GHz, 0.01 mW bis 150 Watt CW
• HF-Leistungsmessung von 9 kHz bis 2 GHz, Pmax. 150 Watt CW
• HF-Leistungsmessung von 100 kHz bis 3 GHz, Pmax. 200 Watt CW
• Verlustarme Störstrommessung an Leitern und Kabelbäumen, über ind. Koppelzange 100 kHz bis 80 (110) MHz
• AC / DC Isolation- und Hochpannungsprüfungen bis 5 kV, energiereiche Blitzsimulation bis 6 kV
• Spannungsschwankung, Über-/Unterspannung und prog. µs...ms Unterbrechung an DC-Spannungsnetzen
• HF-Gain und P1dB Kompressionspunktbestimmung an 50 OHM Verstärkern über Eichleitung

Andere Prüfungen (z.T. mit Einschränkung):
• gem. EN 55024, EN 55014-2, EN 60601-1-2, DIN ISO 7637-2 und MIL-STD-461
• ISO 11452 Teilprüfungen (gem. CISPR-25 mit Einschränkung betr. Abstände und Prüftischmaße)
• Wiederholungsprüfung: Stichproben (Serie), Vergleichsmessung baugleicher Prüflinge o.i. Korrelation mit vorhandenen Zertifikaten
• Teilprüfungen betr. Störfestigkeit EN 61000-4-3 gem. EN 50121-5
• Prüfung mit BCI-Zange 100 kHz ... 230 MHz (Zange und Kalibriervorichtung Eigenbau), nur DIN EN 61000-4-6 (kein KFZ)
• Spezielle Versuchsanordnungen und Prüfungen nach individueller Absprache

Unsere Limits
Absoltute Außenmaße des Prüflings B x T x H: max.  500 x 500 x 450 mm
Gesamtgewicht: max. 25 kg
Stromversorgung: 1...60 Volt DC max. 500 Watt, oder 230 Volt AC einphasig max. 10 Ampere

Wichtige Hinweise zur Prüfung
Alle Anschlusskabel bzw. Zusatzgeräte (bsp. Maus, Tastatur..) sind zu stellen und damit Bestandteil der Prüfung. Das zu prüfende Objekt muss in einer anwendungstypischen Anordnung betrieben werden. Dazu zählt ggf. auch eine Betriebssoftware die den Prüfling zyklisch fordert, sowie div. Einrichtungen (z.B. Sensoren, Aktoren), welche die spätere Betriebskonfiguration (worst case) repräsentiert. Sämtliche E/A-Schnittstellen sind mit einem bauartüblichen Endgerät (oder einer vergleichbaren Einheit zur Simulation) zu belegen. Dabei müssen die konstruktive Umgebung und elektrische Verkabelung 1:1 nachgestellt werden. Die in der Absorberkammer vorgenommenen Störfestigkeitsprüfungen werden per Videokamera überwacht. So können ggf. kritische Ausfälle (siehe DIN EN 61000-6-7:2014-10 §6.3.3 + §6.6.2), oder andere Phänomene bereits während der Prüfung beobachtet und klassifiziert werden.

CDN mit Sonderanschluss (nur mit Voranmeldung)
Betreffend Störfestigkeitsprüfungen gem. EN 61000-4-6 (auf besondere Anschlüsse wie 9 pol. D-Sub, 5 pol. DIN, XLR u.s.w.), bauen wir unsere Koppler fast alle selbst. Um normkonforme Prüfungen durchzuführen, wurde ein automatisiertes Kalibrierverfahren (close loop) entwickelt. Damit wird zu jedem Koppler eine eigene Kalibriertabelle erzeugt. Entsprechende Referenzquellen, Messsonden und Anpassglieder sind vorhanden.

Haftungsausschluss
Für eventuell am Prüfling auftretende Schäden, die beispielsweise im Zusammenhang mit Störfestigkeitsprüfungen auftreten können, übernehmen wir keine Haftung. Bei ESD- und Surge-Prüfungen kann (insbesonders bei fehlenden Schutzmaßnahmen) ein Totalschaden eintreten. Sämtliche Prüfungen erfolgen auf eigenes Risiko. Alle Test- und Meßergebnisse werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Zertifikate
Wir könnten unser EMV-Labor sicher zertifizieren lassen, wenn regelmäßige Kontrollen durch den DAkkS stattfinden, sowie ein Dokumenten- und Archivierungssystem samt QMS etabliert würde - doch das können die großen, gut-personalisierten Dienstleister viel besser. Zudem müssen wir unser Labor keineswegs kostendeckend betreiben, da hauptsächlich Messungen an eigenen Produkten stattfinden. Die Praxis zeigt: Im Normalfall reicht ein EMV-PreCheck völlig aus, um den Prüfling zu bewerten. Da sich einschlägige Vorschriften in immerzu kürzeren Abständen ändern und oft erweiterte Störfestigkeitsprüfungen oberhalb von Normen und Richtlinien (gerade i.d. Entwicklungsphase) stattfinden, sind statt schöner Zertifikate vielmehr belastbare Messdaten gefragt, um beispielsweise Schaltungen für den Kunden sicherer zu gestalten. Um gleichwertige Daten zu erzielen, müssen die vorhandenen Messmittel nur richtig eingesetzt und Prüfergebnisse gem. den Normen wahrheitsgemäß angewandt werden. Wer mehr benötigt (bzw. zu nah am Limit ist) kann gerne mit (oder ohne) uns, einen akkreditierten Dienstleister konsultieren. Wir helfen Ihnen gerne bei der Kontaktaufnahme und bieten ebenso unsere Unterstützung während einer Vollabnahme an. Kein Problem.

Kompetenz und Qualifikation
Wir verstehen uns mit diesem speziellen Serviceangebot als Testhaus und EMV-Problemlöser, um Ihr Gerät im Vorfeld für die Vollabnahme zu härten, zu entstören, oder spezielle Störfestigkeitsprüfungen nach Absprache vorzunehmen. Neben entwicklungsbegleitenden Labormessungen, sowie grundlegenden Grenzwertuntersuchungen, sind wir bei der Erkennung komplexer Probleme, individuellen Lösungssuche und Beseitigung von EM-Störverhalten tätig. In den letzten 25 Jahren konnte hierzu ein umfangreiches Wissen über eine Vielzahl von elektrischen Komponenten und Systemen, sowie deren spezifischem EMV-Verhalten angeeignet werden. Hinzu kommt die Erfahrung von > 35 Jahren Schaltungsentwicklung, z.B. HF-Verstärker, Sonden, Messempfänger, PC-Messkarten, sowie techn. know-how bei der Entwicklung und Fertigung im Bereich MSR & digitaler E/A-Automation. Darüber hinaus konnten fundierte Kenntnisse betreffend CPLDs, sowie in der IT-Entwicklung erworben werden.

Weitere Informationen aus dem Netz
Kostenpflichtige EN-Normen finden Sie hier: VDE-Verlag Berlin
Zusammenfassung der EU-Normen (CENELEC): CENELEC-Guide-25.pdf 
Nicht gerade aktuell, dafür aber kostenfrei MIL-Normen: http://www.everyspec.com/MIL-STD...
Standarisierte EU Normen unter:  http://ec.europa.eu/enterprise/policies/european-standards/harmonised-standards


Letzte Umbauten abgeschlossen
In den letzten Monaten fanden größere Umbauarbeiten und Erweiterungen in der Schirmkabine statt. Unsere Prüfkammer wurde mit zusätzlichen Absorbern für den gesamten Frequenzbereich bis 6 GHz ausgerüstet und mit einer begehbaren Ground-Plane ausgestattet. Nach Einsatz weiterer Pyramidenabsorber beträgt die Schirmdämpfung jetzt 70...100 dB (frequenzabhängig). Nach Abschluss der Umbauarbeiten wurde der Messbereich um den Prüfling neu eingemessen. Dazu wurde die Prüfeinrichtung gem. EN 61000-4-3 hergestellt und das "Verfahren der unabhängigen Fenster" angewendet. Die erste Kalibriertabelle wurde für den Frequenzbereich 2400...3800 MHz mit 3 V/m (CW) generiert. Zur regulären Prüfung eines EUT wird das HF-Signal später mit 1 kHz Sinus bei 80% AM aufmoduliert. Danach wurden Kalibriertabellen für 80 MHz...1 GHz (Referenz 10 V/m) für H- und V-Ebene, sowie für 1...3,8 GHz getrennt erstellt. Störfeldstärken von 1 V/m , 3 V/m und 20 V/m (< 1 GHz) werden durch dB-Korrekrur bei der Prüfung automatisch einberechnet. Mittels isotroper Feldmeßsonde konnten die HF-Verstärker so zusätzlich auf Linearität überprüft werden. Anschließend wurde eine Autokalibration für 10 Volt UEMK (gem. DIN EN 61000-4-6) 100 kHz ... 230 MHz mit einer Eichleitung an div. CDNs durchgeführt und die Filterwirkung beim Netzspannungszugang geprüft. Nachdem div. Schirmdämpfungsmessungen an kritischen Stellen (bsp. Kammer-Tür, E/A-Ports a.d. Durchgängen) erfolgreich durchgeführt wurden, konnten letzte Arbeiten wie: Not-Aus-Schalter, Berührungsschutz und Brandschutzmaßnahmen installiert werden. Die Absorberkammer ist jetzt wieder einsatzbereit.

Kalibrierung der Absorberkammer mittels Kammgenerator als Vergleichs-Strahlungsquelle
Referenz Kalibrierquelle für rückführbare EMV-Messungen (20...1000 MHz) mit Ø70 dBuV HF-Pegel.
Foto oben: EMV-Prüfkammer der Firma Steep (Bonn)

Unser Kammgenerator wurde extern, durch die nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 (DAkkS)
akkreditierte Firma Steep, auf 10 Meter eingemessen und über 20 dB Vordämpfung kalibriert.
Die so gewonnenen Daten dienen zur Kalibration als C-Referenz für alle künftigen Emissionsmessungen.


Faire Berechnung nach tatsächlichem Aufwand

Unser Stundensatz beträgt 80,- EURO inkl. Nutzung aller EMV-Messmittel samt Schirmkabine, sowie 
Beratung bei der Durchführung zu allgem. Fragen und ggf. fachlicher Hilfestellung bei der EMV-Störbeseitigung.
Spezielle Teilprüfungen, Messungen, oder Kalibrationen werden nach Aufwand bzw. Vereinbarung berechnet.
Prüfberichte (falls gewünscht) berechenen wir zu einem Stundensatz von 65,- EURO.

Für unterstützende Beratung und Tätigkeiten zur Vollabnahme (nur bei Fa.Steep in Bonn) berechnen wir 550,- € pro AT.
1 AT (Arbeitstag) = 8 Stunden. Anfahrtskosten und Spesen nicht inbegriffen.
Alle Preisangaben zzgl. 19% MwSt.

Erfolgreiche EMV-Abnahmen und akkumuliertes know-how macht es uns bei jeder neuen Charakterisierung leichter,
auch wenn sich auf Grund physikalischer Unterschiede keine Prüfung gleicht. Weiter zur CE/EMV-Seite

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